uneingeschränkte empfehlung
für dieses Windows 7 Review :-)
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Archive for the ‘Windows7’ Category.
Ich habe meine jüngsten Erfahrungen mit Thunderbird zusammengefasst und als pdf in auf meine Sammelseite gepackt. Falls jemand noch etwas dazu beitragen möchte oder Fehler findet, wird dort auch auf meine Adresse stoßen um mich zu kontaktieren. Gerne darf der Artikel verteilt werden, so lange nichts daran verändert wird (Hauptsache, die Leute sehen endlich ein, dass Microsoft abgrundtief böse ist :-) )
Nun habe ich ja auf einer zweiten Partition Windows 7 Professional x64 im Betrieb, um die ein- oder andere Unzulänglichkeit meines Ubuntus auszugleichen. Dass ich jedoch mit dem neuen Windows mehr Probleme hatte, die ATI Treiber zu installieren, als unter Ubuntu, hätte ich nie gedacht.
Ausgangssituation: Windows 7 Professional x64 auf einem Notebook mit der ATI Mobility Radeon HD4330. Unter Vista nie Probleme gehabt, doch Windows 7 wollte mir unter keinen Umständen die Installation eines ATI Treibers gestatten. Zwar wurde durch die neue Treiber-Erkennungsfunktion von Win7 ein Treiber installiert, dieser ist jedoch ein wenig älter und das Catalyst Control Center war auch nicht dabei. Zu allem Überfluss wurden alle Auflösungen – unterhalb der nativen Auflösung – in der nativen Auflösung verbunden mit schwarzen Rändern dargestellt, eine Art “Fenstermodus”.
Problem: Die auf der ATI / AMD Seite angebotenen Treiberpakete mit oder ohne CCC installierten alle nur den ATI Install Manager sowie die WDM Treiber, der Display Driver oder das CCC standen jedoch nicht zur Auswahl. Fehlermeldungen traten allerdings auch keine auf, ein Problem mit dem .NET Framework war es auch nicht.
Nachdem Google mir nicht weiterhelfen konnte, schmiss ich im Geräte Manager den von Win7 installierten Treiber raus – ohne Erfolg, die Pakete von der ATI Seite verweigerten weiterhin, die Installation des DD oder CCC anzubieten. Also wurde der Win7 Treiber beim nächsten Boot wieder installiert.
Lösung: Nach ein wenig Spielerei bin ich auf den ATI Driver Modder von DriverHeaven gestoßen. Einfach den gewünschten Treiber von der ATI / AMD Seite mit CCC herunterladen und die Installationsdatei ausführen. Nachdem die Treiber nach C:\ATI\* entpackt wurden, das Setup abbrechen. An dieser Stelle eventuell bereits die Benutzerkontensteuerung in der Systemsteuerung deaktivieren und den PC neu starten. Dann den Driver Modder starten und den Pfad zum eben entpackten Treiber auswählen. Nach einem Klick auf “Modify” startet der Prozess, der nach wenigen Sekunden bereits abgeschlossen ist. Nun einfach in C:\ATI\* die Setup.exe ausführen und erquickend feststellen, dass nun sowohl Treiber als auch CCC zur Installation zur Verfügung stehen! Probleme machen diese, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann, keine. Es handelt sich um den aktuellsten DD und das aktuellste CCC, die schwarzen Balken gehören der Vergangenheit an und es kann wieder über das CCC konfiguriert werden.
Vorsicht jedoch, wer sich Windows Updates automatisch installieren lässt: Windows wird eiskalt wieder den ursprünglichen Treiber einstellen, von daher ist es empfehlenswert, diesen bei den Updates auszublenden.
Man kann von Microsoft halten was man möchte – mit Windows 7 haben die Redmonder tatsächlich den bisherigen Kurs verlassen und sich wieder mehr auf ein innovatives Betriebssystem konzentriert. Wieso ich dieser Meinung bin, möchte ich hier kurz erklären.
Nachdem ich nun für 6 Wochen den Windows 7 Ultimate RC, bezogen aus meinem MSDN-AA Zugang, im Testbetrieb hatte, stieg ich vergangenen Donnerstag wieder auf Windows XP um.
Nicht, dass der RC schlecht gewesen wäre – neben den nervigen, etwas langsam reagierenden Fragen nach den Administratorrechten wurde vor allem die Optik – ein Schelm wer hier an KDE denkt – stark überarbeitet. Im Vergleich zu Vista war sogar die Speicherauslastung nach einem Neustart um mehr als die Hälfte niedriger. Am erfreulichsten war für mich, dass ich das deutsche Sprachpaket nachinstallieren konnte – ein Schelm, wer hier zuerst an Linux-Distributionen denkt. Der Windows XP Modus, den die fertige Windows 7 Version besitzen soll, ist, sofern sie funktioniert, eine sehr gute Idee, und auch ansonsten empfand ich Win7 als komplett Office tauglich. Schade war, dass man vom neuen Startmenü nichtmehr auf das klassische Menü wechseln konnte.
Letzte Woche erschien dann die fertige Win7 Professional Edition im MSDN-AA – in englischer Sprache. Ärgerlicherweise kann ich mit dieser Edition keine Sprachpakete nachinstallieren, dies scheint nur mit den Ultimate und Enterprise Editionen zu funktionieren.