Archive for the ‘Allgemeines’ Category.

tiny uploader

Hier meine erste Veröffentlichung eines kleinen, von mir geschriebenen Tools. Der tiny uploader erlaubt es, schnell über die Shell / Bash Dateien in ein festgelegtes Verzeichnis auf einem Webspace / Server per FTP hochzuladen. Eigentlich ist es mehr ein kleines Bash-Script, jedoch fand ich nirgendwo etwas was auf mein Anliegen gepasst hätte. Es ist extra schlank gehalten und benutzt nur Bash-Funktionen. Außerdem erleichtert es mir die Arbeit :-)

Interessierte finden in der beiliegenden README alle Informationen. Wer Bugs findet oder Verbesserungsvorschläge hat, darf diese mir gerne per E-Mail ( mail (at) sbooch.de ) zukommen lassen.

Google stellt Wave ein

Aufgrund mangelndem Interesse stellt Google sein letztes Jahr noch mit Standing Ovations auf der Google I/O gefeiertes Wave Projekt ein. Startbildschirm von Google Wave
Wave war Googles Neuinterpretation der klassischen E-Mail. Statts SPAM, endlosen Verteilerlisten und statischem Abrufen und Versenden sollte Wave eine Kommunikationsplattform darstellen, die E-Mail, Instant Messaging und Collaborative Software miteinander vereint.
Doch was bot Wave? Vorweg, alle Google-Kritiker, die Angst hatten, Wave im Unternehmen einzusetzen, da sensible Daten ja bei Google landen würden, wurden eines besseren belehrt. Da der Wave Server frei zur Verfügung gestellt wurde und dieser von jeder Person aufgesetzt werden konnte, bot man dem Benutzer eine Möglichkeit der Datensammlung des Suchmaschinen-Primus aus dem Weg zu gehen. Fehler Nummer Eins war hier allerdings, dass zwar der Server, jedoch kein Client existierte.
Fehler Nummer Zwei war der erschwerte Zugang zu Wave. Wollte man sich nicht den einstündigen Mitschnitt der Präsentation auf der Google I/O 2009 anschauen, hatte man eigentlich nicht den Hauch einer Chance, auf den ersten Blick den Mehrwert von Google Wave zu erkennen. Zwar erschloss sich auch den informationstechnisch weniger bewanderten Personen in meinem Freundeskreis nach wenigen Minuten die Bedienung und Funktion der Plattform, jedoch musste auch ein Wille hierfür da sein.
Fehler Nummer Drei sehe ich beim Marketing. Zwar wurde innerhalb der IT-affinen Kreise Werbung gemacht, der großen Masse jedoch blieb Wave weitestgehend unbekannt. Dabei war es, gerade in meinem Bekanntenkreis, eine super Möglichkeit, Partys, Ausflüge und gemeinsame Aktivitäten zu planen. Ob und in wie weit dies auch für professionelle Einsatzzwecke nutzbar war, kann ich leider nicht beurteilen. Vielleicht war das aber eines der KO Kriterien für die Nutzer. Die Verbindung zu Blog-Systemen ist überflüssig, der Kreis der erreichbaren Leute zu gering. Erst spät wurde die Möglichkeit angeboten, auch Personen ohne Google-Account mit in die Wave aufzunehmen, um diese daran teilhaben zu lassen.
Unwiderlegbar ist jedoch die Tatsache, dass Wave als Paradebeispiel für die Möglichkeiten von HTML 5 dienen kann. Technisch gesehen wurde mit Wave ein neuer Meilenstein in Sachen Webapps gesetzt, an diesem sich hoffentlich viele künftige Projekte messen. Man hatte bei der Benutzung niemals das Gefühl, im Prinzip eigentlich auf einer Website zu sein – alles war dynamisch, veränderbar, schnell.

Konsequent ist Google allerdings. Nachdem es schon zur Eröffnung hieß, das Wave entweder ein Hit oder ein katastrophaler Flop wird, zog Google jetzt die Notbremse und entsorgt Wave komplett. Allerdings wird die Plattform noch bis zum Jahresende laufen, außerdem versprechen Projekte wie PyGoWave ähnliche Funktionsweisen.

Vielleicht hätten ein paar Videos und Fallbeispiele Wave dazu verholfen, allgemeiner bekannt und akzeptiert zu werden. Gerade wenn man viele E-Mails an große Verteiler schickt und anschließend jemanden nachträglich in diesen Verteiler aufnimmt, merkt man, dass es nicht nur an Übersicht mangelt, sondern es auch viel Konzentration erfordert diesem Nachzügler alle Informationen zukommen zu lassen.

Update 11.08.10: Nutzer wollen Wave retten

eclipse 3.6

Heute wurde eclipse 3.6 “Helios” veröffentlicht. Nachdem es meiner Meinung nach immer noch die beste IDE für Java und verwandte Sprachen ist, würde ich eclipse weiterhin guten Gewissens jedem empfehlen.
Hier kann man Helios herunterladen. Wer wie ich auf Plugins wie das GWT oder das Android Plug-In angewiesen ist, sollte mit dem Upgrade aber noch warten – beide verweigern noch ihre Funktion unter Helios.

Update: Das GWT ist inzwischen auch für Helios verfügbar.

GoogleCL

Google hat jetzt ein Tool veröffentlicht, mit dem man über die Kommandozeile auf verschiedene Google Dienste zugreifen kann. Das ist insofern ganz toll, als dass man es jetzt beim Entwickeln von Programmen sehr viel leichter hat, z.B. Konakte in Google einzutragen.

Umzug geglückt

Nachdem ich beim Linuxundich.de Gewinnspiel einer der Glücklichen war, die sich über ein Jahr freies Webhosting freuen durften, wurde ich auf tiggerswelt.net aufmerksam.
Da der Schwabe ja zum Sparen neigt, so der Volksmund, gefielen mir die Angebote von tiggerswelt gleich so gut, dass ich sofort zu einer längeren Zusammenarbeit bereit war. Gesagt, getan, es wurden alle Domains von 1&1 zu tiggerswelt umgezogen, und durch den Fakt, dass ihr diesen Post hier lest, wisst ihr jetzt auch, dass der Umzug bereits vollzogen ist und reibungslos geklappt hat.
Das schönste ist, dass mir mit dem neuen Hosting Paket, außer natürlich den preislichen Vorteilen, auch weitere Möglichkeiten geboten sind. So plane ich ein SVN Repository, auch der Fakt dass ich beliebig viele Datenbanken anlegen kann spricht für sich.

twitter?!

Der Hype ist zwar schon längst vorbei, und vielleicht fragt sich der ein oder andere Leser wieso ich das überhaupt schreibe, aber ich besaß eben für fünf Minuten einen Twitter Account. Aus Neugier, weil es ja anscheinend so hip ist, und jeder twittert (oder auch nicht). War dann allerdings so von der Geschwindigkeit der Seite sowie den kryptisch wirkenden Nachrichten dort abgeschreckt, dass ich schnell auf “Konto deaktivieren” geklickt hab. Scheint mir wohl nicht zu liegen, unsere tolle Sprache in 140 Zeichen zu pressen. Deshalb meide ich wohl auch SMS.
Allerdings reichten die fünf Minuten, um Peep, den Twitter Client meines HTC, zu testen – der war gut :-)

Das HTC Tattoo mit Android 1.6

Wie bereits berichtet bin ich zwischenzeitlich Besitzer eines Android-fähigen Mobiltelefons der Marke HTC.  Zwar fand das Tattoo nicht überall Anklang in etlichen Reviews, doch schien es mir das einzige Android Handy zu sein für das man keine Handtasche braucht um es mitzuführen. Hier also die ersten Erfahrungen.
Bereits beim Einschalten fragte mich das Tattoo nach einem Google-Account, und nach der Anmeldung mit diesem wurden alle Kontakte direkt aus dem GMail Konto in das Handy kopiert. Das ist insofern ganz gut, leider pflegte ich bislang meine Kontakte alle lokal in Evolution. Auch der Kalender synchronisiert sich mit Google Calendars, aber auch hier fand ich bisher noch keinen Nutzen. Die Kontakte im Handy lassen sich dann zudem noch mit Facebook Accounts verknüpfen, so dass ich Daten wie z.B. Geburtstage nicht von Hand eintragen musste. Insgesamt merkt man Android stark an, dass es von Google kommt – die Interaktion mit den verschiedenen Google Diensten ist hervorragend.
Natürlich bietet das Android auch einen normalen Mail Client, den ich primär zum Abrufen des Hochschul-Email-Accounts benutze. Wer weitere Apps benötigt, findet sich im Market schnell zurecht, die Auswahl an kostenpflichtigen und kostenlosen Apps ist überwältigend.
Spielereien wie Musik-Player und Radio sind natürlich auch enthalten, und dank des 3,5mm Anschlusses kann man mit guten Kopfhörern noch viel Qualität aus dem Mobiltelefon kitzeln.
Die Kamera besitzt keinen LED Blitz, Bilder im Dunkeln sind demnach etwas .. dunkel. Das war für mich allerdings kein Kaufkriterium.
Der eingebaute WLAN Adapter macht mir zur Zeit noch ein wenig sorgen. So verbindet er sich nicht regelmäßig zu APs, die das SSID Broadcasting deaktiviert haben. Außerdem mag er sich an meiner Hochschule nicht in das PEAP WLAN einklinken, obwohl es eigentlich möglich ist.
Der Akku hält, ist WLAN und das normale mobile Netzwerk aktiviert, knapp 2 Tage. Mit Musik hören und öfteren surfens. Also zufriedenstellend.

Soweit bin ich also überaus begeistert von Android bzw. dem Tattoo, einzig und allein bleibt mir unverständlich, wieso es keine Synchronisations-Software für Linux-Plattformen gibt. Das ist irgendwie ironisch.

nah am Optimum

Mein 10.04 Xubuntu bootet jetzt noch einen Tick schneller. Ohne, dass ich den Kernel selbst kompiliert hätte. Und das auf der eher unterdurchschnittlichen Hardware des Vostro V13.