Archive for the ‘Howto’ Category.

backups sind für alle da

Nachdem ich mir endlich eine eigene externe Festplatte zugelegt hatte, habe ich großzügig alles darauf gesichert und alle weiteren, zum Teil veralteten, Backups meiner Daten gelöscht.
Damit war ich eigentlich ganz glücklich, bis ich die Festplatte gestern nicht richtig ausgehängt habe, und diese nunmehr nicht mehr erkannt wurde.
Da das relativ spät am Abend war, beschloss ich, mich heute um meine Daten zu kümmern. Da die Platte NTFS formatiert war, hielt ich es für das Beste, in die Hochschule zu gehen um einen PC mit Windows benutzen zu können. Dieser erkannte die Platte zuerst mit dem Dateisystem RAW und forderte mich auf, das Gerät doch zu formatieren. CHKDSK funktioniert nämlich nicht mit RAW-Formaten.
Da das Formatieren keine Option war, musste ich doch etwas weiter suchen. Da meine Daten ja unmöglich weg sein konnten, fand ich nach kurzer Zeit den Verweis auf das Tool testdisk, was primär für Linux entwickelt wurde, jedoch auch in einer Windows Version vorliegt und fdisk sehr ähnelt. Nach geschätzten 3h “Quick Scan” zeigte mir testdisk leider nichts an gefundenen Dateien an. Auch das Reparieren bzw. Wiederherstellen der MFT funktionierte nicht. Jedoch zeigte mir testdisk an, dass ein Backup des Bootsektors in Ordnung ist (gut zu wissen, dass Linux Backups der Bootsektoren eingehängter Datenträger erstellt), und eine Einspielung des Backups verhalf mir dann zum Erfolg. Alle Daten wieder da, Dateisystem NTFS.

file-update

Nach längerer Zeit habe ich mal wieder einen Text hier veröffentlicht.

Excel VBA Einführung und Referenz

Wurde von mir zwar nie fertiggestellt, vielleicht hilft es dem ein- oder anderen Excel-Benutzer jedoch weiter.

neues feature?

Kam mir letztens recht bescheuert vor, als ich statts ALT die Windows-Taste in Kombination mit e drückte und eine Arbeitsflächen-Übersicht erschien. Selbige unschöne Taste in Kombination mit a verkleinert übrigens alle geöffneten Fenster und stellt eine Zusammenfassung dar. Auf Verdacht hin überprüfte ich die  Compiz Einstellungen, doch das war keine Funktion von Compiz. Erstaunlicherweise fand ich diese Tastenkombinationen aber in den GNOME-Hotkey Settings.
Seit wann gibt es denn diese Features in GNOME von Haus aus? Sehr praktisch jedenfalls, besonders die Fensterübersicht.

Wo ist mein Gnome Panel?

Bisher dachte ich immer, der verkorkste Gnome Desktop deinstalliert das Panel automatisch mit, wenn man Tomboy oder Evolution entfernt. Dies trifft jedoch nur auf das evolution-data-server-common Paket zu. Umso entsetzter war ich, als ich einen PC hier kürzlich mit Ubuntu Karmic bestückte, und das Panel nach dem zweiten Bootvorgang nicht mehr starten wollte. Da ich eine manuelle Eintragung in den Autostart für unschön halte, ging ich dem Problem etwas auf den Grund.
Die Wurzel des Problems fand sich in .local/share/applications – da sind, man glaubt es kaum, die geänderten und manuellen Menüeinträge abgelegt. Nach umbenennen bzw. löschen des Ordners startete mein Panel wieder, jedoch weiß ich noch nicht welcher Eintrag denn das Panel über den Jordan schickte.

sidux tempo machen

Besonders sidux lässt sich, was die Bootzeit betrifft, noch gut beschleunigen. So waren es auf meinem Samsung SA21 zum Schluss kurze 28 Sekunden vom Anschalten bis zum KDM Bildschirm.
So sollte man in der /etc/default/!rcS bzw. /etc/init.d/rc den Wert CONCURRENCY auf startpar ändern. Auch die Installation von readahead brachte einen geringen Geschwindigkeitszuwachs. Zudem kann man der Kernelzeile in GRUB den Parameter profile anhängen, welches GRUB dazu veranlasst die Bootdateien beim nächsten Start zu sortieren, was sich in den darauffolgenden Bootvorgängen auszahlt.
Zum allgemeinen Beschleunigen des Desktops half mir vor allem der Verzicht auf KDE. So installierte ich FVWM-Crystal als Window Manager, was ressourcenschonender ist als KDE und / oder GNOME (welches übrigens relativ problemlos lief). Auch der Verzicht auf die extra ttys, welche in der /etc/inittab auskommentiert werden können sicherte das ein oder andere MegaByte RAM.

Ergänzung: Die geringfügige Anpassung des Kernels und das blacklisten unbenötigter Module (Infrarot, Bluetooth..) fand natürlich bereits vor dem oben gezeigten Feintuning statt.

Thunderbird etwas näher beleuchtet..

Ich habe meine jüngsten Erfahrungen mit Thunderbird zusammengefasst und als pdf in auf meine Sammelseite gepackt. Falls jemand noch etwas dazu beitragen möchte oder Fehler findet, wird dort auch auf meine Adresse stoßen um mich zu kontaktieren. Gerne darf der Artikel verteilt werden, so lange nichts daran verändert wird (Hauptsache, die Leute sehen endlich ein, dass Microsoft abgrundtief böse ist :-) )

Outlook .pst in Mozilla Thunderbird importieren

Wenn man kein Outlook oder Outlook Express zur Verfügung hat, gestaltet sich die Migration von alten E-Mails zu Thunderbird als relativ schwierig. Zwar gibt es auf der Mozilla Seite ein Add-On, das den Import eigentlich möglich machen sollte, dies verweigerte aber bei mir und, laut Kommentaren auf einigen Seiten, auch anderen Personen den Dienst.
Nach reichlich Recherche bin ich auf readpst gestoßen, dass in den offiziellen Repositorys enthalten ist und per apt-get installiert werden kann.
Nun kann per readpst -r name.pst eine Thunderbird-taugliche mbox Datei erstellt werden, die man per ImportExportTools-Add-On für Thunderbird bequem in jenes importieren kann.

lampp unter ubuntu

Am Rande: Wer gerne XAMPP bzw. LAMPP nutzt wird unter Ubuntu erst per chmod die Rechte richtig setzen müssen, um den MySQL Dienst funktionstüchtig zu machen. Dies geschieht wie folgt:

$ sudo chmod -R 777 /opt/lampp/
$ sudo chmod 755 /opt/lampp/phpmyadmin/config.inc.php
$ sudo chmod 755 /opt/lampp/etc/my.cnf