Archive for the ‘Linux’ Category.

awesome..

…ist nicht nur der Catch Phrase von Barney Stinson, sondern auch der Name meines neuen tilling-fähigen Window Managers. Nachdem ich nun für mehrere Monate Openbox im Einsatz hatte, wagte ich einen Neuanfang mit Awesome. Nach relativ kurzer Einarbeitungsphase bin ich begeistert von diesem. Vor allem das hervorragende Wiki erleichterte den Einstieg immens, das fertige Produkt sieht verdammt gut aus.

backups sind für alle da

Nachdem ich mir endlich eine eigene externe Festplatte zugelegt hatte, habe ich großzügig alles darauf gesichert und alle weiteren, zum Teil veralteten, Backups meiner Daten gelöscht.
Damit war ich eigentlich ganz glücklich, bis ich die Festplatte gestern nicht richtig ausgehängt habe, und diese nunmehr nicht mehr erkannt wurde.
Da das relativ spät am Abend war, beschloss ich, mich heute um meine Daten zu kümmern. Da die Platte NTFS formatiert war, hielt ich es für das Beste, in die Hochschule zu gehen um einen PC mit Windows benutzen zu können. Dieser erkannte die Platte zuerst mit dem Dateisystem RAW und forderte mich auf, das Gerät doch zu formatieren. CHKDSK funktioniert nämlich nicht mit RAW-Formaten.
Da das Formatieren keine Option war, musste ich doch etwas weiter suchen. Da meine Daten ja unmöglich weg sein konnten, fand ich nach kurzer Zeit den Verweis auf das Tool testdisk, was primär für Linux entwickelt wurde, jedoch auch in einer Windows Version vorliegt und fdisk sehr ähnelt. Nach geschätzten 3h “Quick Scan” zeigte mir testdisk leider nichts an gefundenen Dateien an. Auch das Reparieren bzw. Wiederherstellen der MFT funktionierte nicht. Jedoch zeigte mir testdisk an, dass ein Backup des Bootsektors in Ordnung ist (gut zu wissen, dass Linux Backups der Bootsektoren eingehängter Datenträger erstellt), und eine Einspielung des Backups verhalf mir dann zum Erfolg. Alle Daten wieder da, Dateisystem NTFS.

tiny uploader

Hier meine erste Veröffentlichung eines kleinen, von mir geschriebenen Tools. Der tiny uploader erlaubt es, schnell über die Shell / Bash Dateien in ein festgelegtes Verzeichnis auf einem Webspace / Server per FTP hochzuladen. Eigentlich ist es mehr ein kleines Bash-Script, jedoch fand ich nirgendwo etwas was auf mein Anliegen gepasst hätte. Es ist extra schlank gehalten und benutzt nur Bash-Funktionen. Außerdem erleichtert es mir die Arbeit :-)

Interessierte finden in der beiliegenden README alle Informationen. Wer Bugs findet oder Verbesserungsvorschläge hat, darf diese mir gerne per E-Mail ( mail (at) sbooch.de ) zukommen lassen.

neues feature?

Kam mir letztens recht bescheuert vor, als ich statts ALT die Windows-Taste in Kombination mit e drückte und eine Arbeitsflächen-Übersicht erschien. Selbige unschöne Taste in Kombination mit a verkleinert übrigens alle geöffneten Fenster und stellt eine Zusammenfassung dar. Auf Verdacht hin überprüfte ich die  Compiz Einstellungen, doch das war keine Funktion von Compiz. Erstaunlicherweise fand ich diese Tastenkombinationen aber in den GNOME-Hotkey Settings.
Seit wann gibt es denn diese Features in GNOME von Haus aus? Sehr praktisch jedenfalls, besonders die Fensterübersicht.

liferea ruht

Jetzt hat sich ext4 eigentlich schon als Standard in den meisten Distributionen durchgesetzt, aber Liferea, bis vor über einem Jahr mein Feed-Reader der Wahl, bekommt die Zusammenarbeit mit ext4 immer noch nicht hin

c’t Sonderheft Linux – ein Fazit

Wie hier angekündigt war ich recht begeistert, als ich sah dass das neue Sonderheft der c’t sich mit dem Thema Linux, insbesondere Ubuntu beschäftigt. Nach Bestellung erhielt ich das Heft nach zwei Tagen per Post und begann sofort mit dem Lesen.
Zuerst zu den Beilagen: Auf den mit dem Heft gelieferten zwei DVDs findet sich neben Ubuntu 10.04, in einer 32bit und 64bit Edition, die mit vielen Softwarepaketen geschnürt ist, noch eine weitere DVD, auf der sich ein Knoppix zur Systemrettung befindet. Leider kann ich weder zur Ubuntu-DVD noch zur Knoppix-DVD etwas sagen, da ich noch keine von beiden benötigt habe.
Der erste Abschnitt des Hefts konzentriert sich voll auf das Thema Ubuntu. Wird anfangs noch beschrieben, wie man die LTS Version des Linux-Lieblings installiert und einrichtet, so wird im Anschluss direkt die Installation von Programmen erklärt. Für abweichende Geschmäcker gibt es dann außerdem noch die Anleitung, wie man GNOME durch KDE ersetzt. Abgerundet wird das erste Kapitel mit ausführlichen Konfigurationstipps zu grub2 sowie einem individuell angepassten Ubuntu.
Das zweite Kapitel hört auf den Namen “Umstieg auf Linux” und beschreibt eben dies. So werden bekannte Microsoft-Windows Programme mit ihren Open-Source Pendants verglichen und auf mögliche Probleme bei der Migration hingewiesen. Nach einer Übersicht über die vorhandenen System-Tools wird außerdem noch dabei geholfen, Windows Daten zu übernehmen und den Ubuntu-PC im heimischen Netzwerk zu integrieren sowie eine virtuelle Maschine mit VirtualBox zu installieren.
Wer sich bis jetzt nur ein müdes Lächeln aufs Gesicht zaubern lies, da die ersten beiden Kapitel wirklich für den blutigen Anfänger sind, sollte trotzdem noch einen Blick auf die Themen der letzten zwei Kapitel werfen.
So folgt in “Know How” die eher technisch-orientierte Variante der Linux-Benutzung. Wird anfangs noch auf den Unterschied zwischen Kernel und Desktop verwiesen, kommt dann im Anschluss die Boot-Analyse mittels bootchart.
Darauf folgt ein, nicht ganz uninteressanter, Artikel über die Entwicklungsarbeit am Kernel. Es wird über die verschiedenen Entwicklungszweige der Kernel-Releases geschrieben sowie auch über die Koordination der Programmierer. Im nächsten Artikel wird dann sogar eine “Rundreise durch den Linux-Kernel” bestritten, wo die Kernelbestandteile analysiert werden.
Der verbleibende Rest des Kapitels bespricht noch die Benutzung des PolicyKits, die Schnittstelle zum Kernel – die glibc – sowie die Wahl des richtigen Grafiktreibers.
Das letzte Kapitel weicht nun beinahe gänzlich ab vom Thema Linux und handelt nur noch von der Datenrettung mittels Knoppix-Notfall-DVD, sowie dem Identifizieren von Hardware-Defekten.

Abschließend kann ich sagen, dass sich die Anschaffung des Sonderhefts gelohnt hat. Zwar stand nicht wirklich viel Neues in den Artikeln, den ein oder anderen Handgriff konnte man sich aber doch nochmals ins Gedächtnis rufen. Außerdem ist es eine super Referenz, um im Freundeskreis vielleicht so manch Mutigen zum Umstieg zu bewegen.
Wer sich jedoch eine vereinfachte Erklärung des gesamten Systemaufbaus erhofft, und nach der knapp 130 Seiten Lektüre den Ruf des Linux-Gurus erhalten möchte, ist mit dem Heft nicht bedient. Der sei weiterhin an die einschlägigen Quellen im Internet verwiesen.

Linuxundich.de

An dieser Stelle möchte ich herzlich linuxundich.de zum 1.000.000 Besucher gratulieren. Wer öfters im ubuntuusers.de Planeten mitliest, der weiß bestimmt, wie oft man nützliche Programme und Kniffe von diesem Blog lernt.

c’t Sonderheft Linux erhältlich

Der Beitrag wird zwar ein wenig nach Werbung klingen, allerdings war ich, trotz des hohen Preises von 8,90€, vom damaligen c’t Sonderheft “Programmierung” so positiv angetan, dass ich an dieser Stelle auf das heute erschienene neue Sonderheft zum Thema Linux, mit besonderem Augenmerk auf Lucid Lynx, hinweisen möchte. Auch das kostet wieder 8,90€ und fliegt hier wohl die nächsten Tage per Post ein, da ich es leider nirgends am Kiosk finden konnte.
Im verlinkten Artikel werden die behandelten Themen kurz umrissen. Ist bestimmt einen Blick wert.