Archive for März 2010

uneingeschränkte empfehlung

the United States of America

Und dann wundert man sich über solche Umstände

Cisco VPN Client für aktuelle Kernel

Leider komme ich nur mit dem Cisco VPN Client ins Netz meiner Hochschule. Dieser wird von Cisco selbst allerdings stiefmütterlich behandelt und lässt sich auf aktuell gehaltenen Distributionen leider nicht installieren, genauer gesagt gibts spätestens mit Kernelversion 2.6.29 erhebliche Schwierigkeiten.  Das Kompilieren des vpnclients bricht nach kurzer Zeit mit

 Failed to make module "cisco_ipsec.ko".

ab. Abhilfe schafft da ein kleiner Patch, der hier zu finden ist. Diesen Patch in das Verzeichnis des entpackten VPN Clients schieben, wo er dann mit

$ cd vpnclient
$ patch < ./vpnclient-linux.2.6.31.diff

installiert werden kann. Im Anschluss sollte sich der VPN Client ohne Probleme installieren lassen. Getestet habe ich das ganze mit Kernelversion 2.6.31-20 sowie dem Client in Version 4.8.02.

Xubuntu und das Dell Vostro V13

Gestern war es soweit und mein Vostro V13 von Dell kam an. Ausgestattet mit einem Intel Celeron 743 (1.2GHz), 2GB Ram und einer 250GB HDD war es die Basisvariante des optisch äußerst ansprechenden Notebooks. Es ist sehr flach und leicht, mit Aluminiumbeschichtung und ausgesprochen solide verarbeitet. Der Fakt, dass der Akku fest verbaut ist, störte mich im Hinblick auf meinen Notebookverschleiß nicht weiter.
Nachdem vorab ein Windows 7 Professional installiert war, entschied ich mich aber für die Installation von Xubuntu, da Lubuntu noch zu unreif ist und mir die Installation von Arch auf einem neuen Notebook zu anstrengend war.
Die Live CD bootete ohne Probleme, allerdings liefen WLAN und Bluetooth nicht von Haus aus. Da aber sofort die Installation proprietärer Treiber angeboten wurde, war dieses Problem schnell erledigt.
Bei der Installation selbst weigerte sich das V13 kurz vor dem Abschluss, Grub in den MBR zu schreiben. Dies war kein einmaliges Problem, erst eine Umstrukturierung der Partitionierung brachte Erfolg – Seltsam, aber wohl nicht unbekannt, kommt seit der Installation gelegentlich die Meldung, dass /home nicht gemounted werden kann. Das hoffe ich demnächst zu lösen, obwohl es weder den Boot noch die Arbeit auf /home behindert.

Xubuntu selbst läuft wunderbar. Trotz aktiviertem Compositing ist alles flüssig und zügig, im Gegensatz zu KDE und GNOME ist XFCE vor allem übersichtlich, simpel und von Haus aus hübsch. Ganz nett war die Tatsache, dass alle Sondertasten des Notebooks funktionieren. Unerfreulich und von mir noch unbearbeitet funktioniert aber das Multi-Gesture Touchpad nicht vollständig, es reagiert nur auf einen Finger (ohne Scrollfunktion). Auch ist meinem Geschmack nach der Boot mit knapp einer Minute noch deutlich zu lang (trotz optimieren hier und da).
Der Akku hält bei normalem Betrieb etwas über 4h. Hätte ich das matte, sehr scharfe Display dunkler gestellt, wären es sicherlich noch ein paar Minuten mehr. Bluetooth und WLAN liefen währenddessen auch ständig.

Mir gefällt das V13 also, genau wie Xubuntu, soweit sehr gut. Zum mobilen Arbeiten mag man sich momentan wohl nichts schöneres vorstellen, vor allem wenn man Kommilitonen sieht, die sich mit ihren Netbook-Displays die Augen verkrampfen.

lesenswertes – 060310

Lubuntu 10.04

Nachdem in den nächsten Tagen mein Vostro V13 ankommt habe ich mich kürzlich auf die Suche nach einer passenden Distribution für die, kaum über Netbook-Niveau angesiedelte Hardware des V13 gemacht.
Da mich der einzige Windows PC im Haus trotz Umstieg von XP zu 7 absolut unbeeindruckt ließ, kam Redmond sowieso nie in Frage.
So bin ich also unter anderem auf Lubuntu gestoßen, das in einer Alpha Version vorliegt und es sich zum Ziel gesetzt hat, unter die Schirmherrschaft von Canonical zu kommen.
Basis von Lubuntu ist LXDE, was sich nach dem ersten (sehr langen) booten präsentierte wie ein KDE auf Diät. Wie für eine Alpha nicht ungewöhnlich sind natürlich noch sehr viele Bugs enthalten, die Übersetzung machte jedoch bereits einen guten Eindruck. Da LXDE OpenBox als Window Manager einsetzt, ist eine Vielzahl von Themes bereits vorhanden, welche einfach installiert werden können.
Der Speicherverbrauch lag bei etwas unter 200mb, also angenehm wenig. Allerdings hätte ich jetzt an keiner Stelle das Gefühl bemerkt, dass Lubuntu “schneller” ist als meine normale Arch + FVWM Maschine.

Trotzdem sollte man abwarten und Lubuntu gegebenenfalls einen Blick gönnen, sobald es in einem stabilen Zustand ist.

Ubuntu != Linux ?

Seltsame Antwortmöglichkeiten bei der Google Wave Umfrage, an der ich eben teilnahm. Mag mir vielleicht jemand sagen wieso Google da unterscheidet? Mal davon abgesehen, dass Linux nur den Kernel bezeichnet, könnte man fast meinen, Google traut manchen Nutzern nicht zu, Ubuntu als Linux-Distribution wahrzunehmen.

Übrigens, es sind wieder Invitations möglich. Bei Bedarf einfach per E-Mail melden.