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Xubuntu und das Dell Vostro V13

Gestern war es soweit und mein Vostro V13 von Dell kam an. Ausgestattet mit einem Intel Celeron 743 (1.2GHz), 2GB Ram und einer 250GB HDD war es die Basisvariante des optisch äußerst ansprechenden Notebooks. Es ist sehr flach und leicht, mit Aluminiumbeschichtung und ausgesprochen solide verarbeitet. Der Fakt, dass der Akku fest verbaut ist, störte mich im Hinblick auf meinen Notebookverschleiß nicht weiter.
Nachdem vorab ein Windows 7 Professional installiert war, entschied ich mich aber für die Installation von Xubuntu, da Lubuntu noch zu unreif ist und mir die Installation von Arch auf einem neuen Notebook zu anstrengend war.
Die Live CD bootete ohne Probleme, allerdings liefen WLAN und Bluetooth nicht von Haus aus. Da aber sofort die Installation proprietärer Treiber angeboten wurde, war dieses Problem schnell erledigt.
Bei der Installation selbst weigerte sich das V13 kurz vor dem Abschluss, Grub in den MBR zu schreiben. Dies war kein einmaliges Problem, erst eine Umstrukturierung der Partitionierung brachte Erfolg – Seltsam, aber wohl nicht unbekannt, kommt seit der Installation gelegentlich die Meldung, dass /home nicht gemounted werden kann. Das hoffe ich demnächst zu lösen, obwohl es weder den Boot noch die Arbeit auf /home behindert.

Xubuntu selbst läuft wunderbar. Trotz aktiviertem Compositing ist alles flüssig und zügig, im Gegensatz zu KDE und GNOME ist XFCE vor allem übersichtlich, simpel und von Haus aus hübsch. Ganz nett war die Tatsache, dass alle Sondertasten des Notebooks funktionieren. Unerfreulich und von mir noch unbearbeitet funktioniert aber das Multi-Gesture Touchpad nicht vollständig, es reagiert nur auf einen Finger (ohne Scrollfunktion). Auch ist meinem Geschmack nach der Boot mit knapp einer Minute noch deutlich zu lang (trotz optimieren hier und da).
Der Akku hält bei normalem Betrieb etwas über 4h. Hätte ich das matte, sehr scharfe Display dunkler gestellt, wären es sicherlich noch ein paar Minuten mehr. Bluetooth und WLAN liefen währenddessen auch ständig.

Mir gefällt das V13 also, genau wie Xubuntu, soweit sehr gut. Zum mobilen Arbeiten mag man sich momentan wohl nichts schöneres vorstellen, vor allem wenn man Kommilitonen sieht, die sich mit ihren Netbook-Displays die Augen verkrampfen.

Category: Linux, Rezension

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